Babys schlafen anders als wir. Ein großer Teil ihres Schlafs ist leichter, aktiver Schlaf, und ihre Schlafzyklen sind viel kürzer als unsere.
Das heißt: Dein Baby kommt nachts immer wieder an Punkte, an denen es fast aufwacht.
Genau in diesen Momenten reicht ein einziges Geräusch. Die Tür, die ins Schloss fällt. Der Nachbar im Treppenhaus. Ein Auto, das draußen vorbeifährt.
Im stillen Zimmer klingt das für dein Baby wie ein Alarm.
Dazu kommt der angeborene Schreckreflex: Die Ärmchen fliegen hoch, das Baby zuckt zusammen, und der mühsam erkämpfte Schlaf ist vorbei.
Je stiller es im Raum ist, desto stärker fällt jedes Geräusch auf. Ein gleichmäßiges Rauschen würde diese Geräusche einfach schlucken. Ohne Rauschen steht jedes einzelne für sich allein.
Und das Schlimmste daran: Es trifft nicht nur dein Baby.
Jedes Hochschrecken bedeutet auch für dich, wieder aufzustehen, wieder zu beruhigen, wieder von vorn anzufangen. Nacht für Nacht.
Bis du morgens nicht mehr weißt, wie oft du eigentlich wach warst.